„Wenn Sie vor einer Tür stehen, stehen Sie vor einer Tür.
Wenn Sie sich mit Ihrer Frau streiten, streiten Sie sich mit Ihrer Frau.
Wenn Sie aber vor einer Tür stehen und sich gedanklich gleichzeitig mit Ihrer Frau streiten, ist das absolut nicht achtsam, sondern einfach nur idiotisch.“
Dieses Zitat aus der Netflix-Mini-Serie "Achtsam morden" bringt es auf den Punkt: im Moment sein, statt sich in Gedankenstrudeln zu verlieren.
Doch genau das fällt uns oft schwer. Unser Geist springt zwischen Vergangenheit und Zukunft hin und her – und während wir eigentlich vor einer Tür stehen, führen wir in Gedanken Diskussionen, die wahrscheinlich nie stattfinden werden.
Die Serie verbindet ernste Themen wie Selbstverantwortung und Veränderung mit einer guten Portion Humor und Absurdität. Das gefällt mir, denn auch im Coaching geht es oft darum, den eigenen Handlungsspielraum neu zu entdecken – mit Leichtigkeit und mitunter unbequemen Erkenntnissen.
Wo liegt die Verbindung zwischen Coaching & Achtsamkeit?
In beiden Ansätzen geht es darum, bewusst hinzuschauen, anstatt im Autopilot-Modus zu verharren:
1. Selbstbeobachtung – Was passiert gerade in mir? Welche Gedanken, Emotionen und Muster erkenne ich?
2. Entscheidungsspielräume – Statt automatisch zu reagieren, bewusst neue Möglichkeiten entdecken.
3. Verantwortung übernehmen – Die eigenen Handlungen aktiv gestalten, statt sich von Umständen treiben zu lassen.
Kleine Momente der Achtsamkeit können große Veränderungen bewirken – sei es im Alltag oder in persönlichen Entwicklungsprozessen. Hier noch 3 Minuten zu Achtsamkeit in der Serie: Youtube - Link