Du bist nicht kaputt

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warum du aufhören solltest, dich selbst zu bekämpfen

Der Teil in dir, der auf Veränderung wartet, ist noch da. Und er wird nicht verschwinden, egal wie sehr du versuchst, ihn zu ignorieren. Vielleicht lenkst du dich ab, funktionierst im Alltag, setzt dir Ziele, optimierst dich – doch tief in dir bleibt dieser Kern, der nach etwas anderem ruft.

Dieser wilde, unverfälschte Teil in dir – er ist unzerstörbar. Er trägt deine Wahrheit, bevor dir gesagt wurde, wer du sein sollst. Bevor du gelernt hast, Erwartungen zu erfüllen und dich anzupassen. Er ist die Essenz deiner Lebendigkeit, dein innerer Kompass. Und wenn du aufhörst, dich von ihm abzutrennen, verändert sich alles.

Hör auf zu kämpfen – fang an zu fühlen

Wir wurden darauf konditioniert, unangenehme Gefühle zu vermeiden. Angst, Zweifel, Wut, Unsicherheit – all das soll möglichst schnell weg. Wir versuchen, uns zu „verbessern“, positiver zu denken, produktiver zu sein. Doch was, wenn es nicht darum geht, etwas an dir zu reparieren?

Wirkliche Veränderung passiert nicht durch Kontrolle oder Verdrängung. Sie passiert, wenn du allem in dir begegnest. Auch dem Unbequemen. Auch dem Dunklen.

Wenn du lernst, alles in dir zu fühlen, ohne davor wegzulaufen, beginnt dein System, sich von selbst zu regulieren. Du wirst spüren, dass du alles halten kannst – dich selbst, deine Gefühle, dein Leben.

Was passiert, wenn du dich darauf einlässt?

Du wirst weniger nach Bestätigung im Außen suchen, weil du deinen eigenen Wert kennst. Du wirst spüren, dass du genug bist – genau so, wie du jetzt bist. Du wirst deinem Körper und deiner Intuition vertrauen. Entscheidungen werden leichter. Dein Ausdruck wird freier.

Du wirst nicht mehr kämpfen müssen. Stattdessen wirst du in dir selbst ankommen.

Somatic & Business Coaching – für echte Veränderung

Diese Arbeit ist kein theoretisches Konzept, sondern ein körperlicher Prozess. Als Somatic Coach begleite ich dich dabei, über deinen Körper und deine Wahrnehmung eine tiefere Verbindung zu dir selbst herzustellen. Deine Themen kannst du verstehen, aber sie tief durchzufühlen – trauen sich die wenigsten. Dadurch entsteht jedoch erst wirkliche Transformation.

Im Business Coaching geht es nicht darum, dich in eine Schablone zu pressen, sondern dein volles Potenzial zu entfalten. Ob du selbstständig bist oder in einer Organisation arbeitest – wenn du deine innere Klarheit findest, wird dein beruflicher Ausdruck kraftvoller, authentischer und erfüllender.

Möchtest du erleben, wie das für dich aussehen kann? Dann melde dich bei mir.

Deine Wut liebt dich

Wut hat ein Imageproblem.
Sie wird behandelt wie ein ungebetener Gast, den man am liebsten ignoriert oder gleich ganz rauswirft. Doch was, wenn Wut eigentlich der Geheimagent unserer Bedürfnisse ist – maskiert als brüllender Löwe, aber in Wahrheit ein treuer Spürhund, der uns auf etwas Dringendes hinweist?

Marshall B. Rosenberg, der Begründer der Gewaltfreien Kommunikation, gibt uns eine überraschende Perspektive:

"Verwende Wut als Weckruf für unerfüllte Bedürfnisse."

Somatic Coaching hilft uns Wut nicht als Feind, sondern als liebevolle Freundin zu begreifen. Statt sie in den Keller zu sperren können wir lernen, ihre Botschaft zu entschlüsseln – und sie vielleicht sogar als Verbündete zu gewinnen.

DIE WUT IST DEINE FREUNDIN

Rosenberg sagt:

"Was andere tun, mag der Auslöser unserer Gefühle sein, aber niemals die Ursache."

Im Somatic Coaching arbeiten wir mit dem Körper, um das körperliche und emotionale Feuer der Wut nicht nur zu spüren, sondern auch damit zu arbeiten. Denn oft ist Wut wie ein schlecht programmiertes Navigationsgerät: Sie schreit „Neuberechnung!“, aber gibt uns keine klare Richtung. Durch gezielte Körperarbeit, Atemübungen und Reflexion können wir herausfinden, wohin sie uns eigentlich führen will.

Wut kann nützlich sein

Statt Wut als Dramaqueen zu verteufeln, können wir sie als unbequeme, aber ehrliche Freundin betrachten. Sie zeigt uns, wo Veränderung nötig ist – sei es in unseren Beziehungen, im Job oder in unserem Umgang mit uns selbst. Und das Beste daran? Wir haben die Macht, den Drehbuchverlauf selbst zu bestimmen.

Rosenberg liefert uns dazu einen entscheidenden Schlüssel:

"Die Ursache der Wut liegt in unserem Denken – in Schuld- und Urteilsgedanken."

Mit anderen Worten: Wenn wir unsere eigenen Gedankenmuster durchleuchten, können wir nicht nur unsere Wut besser verstehen, sondern auch unsere Bedürfnisse klarer formulieren – und plötzlich wird aus dem inneren Wut-Monster eine wichtige, wegweisende Stimme.

Fazit: Wut als Einladung

Anstatt Wut zu unterdrücken oder unkontrolliert explodieren zu lassen, können wir lernen, sie als Einladung zu mehr Selbsterkenntnis zu begreifen. Somatic Coaching hilft uns, mit ihr auf Augenhöhe zu kommen, sie als wertvolle Ressource zu nutzen und sie in kreative Lösungen zu verwandeln. Wer sich darauf einlässt, wird feststellen: Wut ist kein Hindernis – sie ist der Wegweiser zu dem, was uns wirklich wichtig ist.

"Ich bin kein Kompromiss. Ich bin eine Entscheidung."

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Als meine Klientin dies sagte, spürte ich eine Gänsehaut.
Es war ein Moment der Klarheit, der Befreiung, der Selbstermächtigung.


Jahrelang hatte sie sich verbogen, hatte blind Erwartungen anderer erfüllt, hatte Ja gesagt, wenn ihr Inneres eigentlich leise “Nein” schrie. Sie war eine People Pleaserin – eine, die sich erst dann wertvoll fühlte, wenn sie es allen recht machte.

Doch in unserer Arbeit begann sie, sich selbst zu spüren. Ihren Körper als Wegweiser wahrzunehmen.
Zu erkennen, wann sie sich klein machte und wann sie aus ihrer eigenen Kraft heraus handelte. Sie begann, ihre Grenzen nicht nur zu fühlen, sondern sie auch klar zu setzen – ohne Schuldgefühle.

"Ich bin kein Kompromiss.”
”Was bist du dann?”, fragte ich.
“Ich bin eine Entscheidung."

Diese Sätze waren für sie ein Wendepunkt.
Ein klares Bekenntnis zu sich selbst.
Der Beginn des Abschieds von dem Muster, das sie so lange durch ihr Leben getragen hatte.

Vielleicht kennst du dieses Gefühl auch – das Bedürfnis, gemocht zu werden, das Unbehagen, wenn jemand unzufrieden mit dir ist. Doch was, wenn du dich nicht länger als Verhandlungsmasse siehst?
Was, wenn du dich nicht mehr zwischen den Wünschen anderer verlierst, sondern deine eigene Wahrheit lebst?

Der Psychologe Marshall B. Rosenberg, Begründer der Gewaltfreien Kommunikation, sagte einmal: „Wenn wir unsere Bedürfnisse nicht ernst nehmen, tun es andere auch nicht.“

Eine gesunde Selbstbehauptung bedeutet nicht, andere vor den Kopf zu stoßen, sondern sich selbst mit Respekt und Klarheit zu begegnen. Das bewusste Erleben der eigenen Grenzen und Bedürfnisse ist ein wichtiger Schritt aus dem People-Pleasing heraus – und genau hier setzt somatisches Coaching an.

Rosenberg sagt, dass „die meisten von uns mit einer Sprache aufgewachsen sind, die uns ermutigt, zu benennen, zu vergleichen, zu fordern und Urteile zu fällen, anstatt uns bewusst zu sein, was wir fühlen und brauchen.“

Diese sprachlichen Muster beeinflussen auch unser Körpergefühl und unser Verhalten, oft ohne dass wir es bemerken. Somatisches Coaching hilft dabei, diese unbewussten Prägungen zu erkennen und neue Wege zu entdecken, die sich authentisch und stimmig anfühlen.

Im somatischen Coaching arbeiten wir nicht nur mit Gedanken, sondern mit dem ganzen Körper. Denn wahre Veränderung geschieht nicht nur im Kopf – sie wird spürbar, erlebbar, verkörpert.

Wenn du dich wiederfinden kannst in der Geschichte meiner Klientin, lade ich dich ein, mit mir auf diese Reise zu gehen. Eine Reise zurück zu dir. Dorthin, wo du nicht länger ein Kompromiss bist – sondern eine Entscheidung.

Sei kein Held. Sei ein Feld.

✨ Sei kein Held. Sei ein Feld. ✨

Wir wachsen mit der Idee auf, dass wir „Helden“ sein müssen – stark, unerschütterlich, immer in Aktion. Doch was, wenn wahre Stärke nicht im Kämpfen liegt, sondern im Raumgeben?

Ein Feld lässt wachsen.
Es empfängt, verändert sich, verbindet.
Es ist nicht allein – es ist Teil eines größeren Ganzen.

Im Coaching geht es nicht darum, dich in einen unbesiegbaren Krieger zu verwandeln. Sondern darum, dich mehr als lebendiges Feld zu fühlen: Verbunden, offen, im Fluss mit dem Leben.

Ein entspannter Körper kann sich entwickeln.
Ein angespannter bleibt im Überlebensmodus.

Im Somatic Coaching geht es darum, diese innere Weite zu entdecken – nicht als Ziel, sondern als Qualität, die schon da ist.

Willst du weniger kämpfen und mehr wachsen?
Lass uns sprechen.

Achtsamkeit & Coaching

„Wenn Sie vor einer Tür stehen, stehen Sie vor einer Tür.
Wenn Sie sich mit Ihrer Frau streiten, streiten Sie sich mit Ihrer Frau.
Wenn Sie aber vor einer Tür stehen und sich gedanklich gleichzeitig mit Ihrer Frau streiten, ist das absolut nicht achtsam, sondern einfach nur idiotisch.“

Dieses Zitat aus der Netflix-Mini-Serie "Achtsam morden" bringt es auf den Punkt: im Moment sein, statt sich in Gedankenstrudeln zu verlieren.

Doch genau das fällt uns oft schwer. Unser Geist springt zwischen Vergangenheit und Zukunft hin und her – und während wir eigentlich vor einer Tür stehen, führen wir in Gedanken Diskussionen, die wahrscheinlich nie stattfinden werden.

Die Serie verbindet ernste Themen wie Selbstverantwortung und Veränderung mit einer guten Portion Humor und Absurdität. Das gefällt mir, denn auch im Coaching geht es oft darum, den eigenen Handlungsspielraum neu zu entdecken – mit Leichtigkeit und mitunter unbequemen Erkenntnissen.

Wo liegt die Verbindung zwischen Coaching & Achtsamkeit?
In beiden Ansätzen geht es darum, bewusst hinzuschauen, anstatt im Autopilot-Modus zu verharren:

1. Selbstbeobachtung – Was passiert gerade in mir? Welche Gedanken, Emotionen und Muster erkenne ich?

2. Entscheidungsspielräume
– Statt automatisch zu reagieren, bewusst neue Möglichkeiten entdecken.

3. Verantwortung übernehmen – Die eigenen Handlungen aktiv gestalten, statt sich von Umständen treiben zu lassen.

Kleine Momente der Achtsamkeit können große Veränderungen bewirken – sei es im Alltag oder in persönlichen Entwicklungsprozessen. Hier noch 3 Minuten zu Achtsamkeit in der Serie: Youtube - Link

Was ich auf meiner Workation gelernt habe

Kein KI Bild. Sondern noch von Hand fotografiert.

1. Muse over News

Mal wieder richtig lesen. Kein endloses Rumscrollen, kein ständiges Aktualisieren der News, um die nächste Hiobsbotschaft zu konsumieren. Stattdessen: Das berühmte "gute" Buch zur Hand nehmen – und davon gleich mehrere.

Ob Fachbuch oder Fiktion – ich merke, wie meine halben ADHS-Symptome verschwinden. Mein Geist wird ruhiger, fokussierter, klarer. Statt von einem schnellen Info-Snack zum nächsten zu springen, tauche ich tief in Geschichten ein, lerne Neues, denke nach. Lesen ist wie Detox für mein Gehirn.

2. Bewusst ist mehr

Vielleicht ist es das Alter. Vielleicht ist es die höhere Achtsamkeit in meinem Leben. Aber FOMO war einmal. Nicht alles erleben müssen, nicht alles mitnehmen, nichts mehr auf Kante nähen oder kurzfristigen Dopamin-Ausschüttungen hinterherlaufen.

Stattdessen: bewusstere Entscheidungen. Weniger, aber mit mehr Tiefe.
Gezieltes auswählen, sich auf etwas freuen, wirklich eintauchen, statt mit dem Kopf schon wieder bei der nächsten Sache zu sein.

Vorfreude ist Teil des Erlebens – ein unterschätztes Konzept in einer Zeit, in der alles sofort verfügbar ist.

3. Sport macht (danach) Spaß.

Eine Sportroutine fällt mir schwer. Aber ich beginne, mich auf das Gefühl danach zu freuen. Fix und fertig sein, den Körper spüren, besser schlafen, dieses wohlige Kribbeln nach einer intensiven Session.

Und ja, die Nebeneffekte: Vom One-Pack zum Two-Pack upgraden.
Ich bin dran.

4. Danke, Tanke.

Dankbarkeit ist eine Praxis. Keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Entscheidung. Die vielen kleinen Dinge, die gut laufen, auch mal schätzen – statt immer nur auf das zu schauen, was fehlt oder besser sein könnte.

Zum Beispiel: Ich bin heute Morgen aufgewacht. Das Wasser kommt aus dem Hahn. Ich habe ein Dach über dem Kopf. Das sind keine kleinen Dinge, sondern fundamentale Geschenke.

Und es hilft, das aufzuschreiben.
Was war heute gut?
Wofür bin ich dankbar?
Wer hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert?

Tipp: Kostenlose Apps wie Presently eignen sich perfekt zum Dokumentieren. Oder einfach ein kleines Notizbuch. Hauptsache, es wird zur Gewohn- und Gelebtheit.

Das Trauma in dir

Ein wunderbares Buch von Bessel van der Kolk. Er erklärt Grundlagen zu Trauma-Arbeit, bietet eindrückliche Fallgeschichten, beleuchtet wichtige Studien vor und stellt u.a. Körperarbeit als Lösungsansatz vor:

"In den letzten drei Jahrzehnten haben Psychopharmaka in unserer Kultur einen kaum noch wegzudenkenden Einfluss gewonnen, wenn auch mit sehr zweifelhaften Konsequenzen.

Als Beispiel hierfür möchte ich auf die Rolle der Antidepressiva hinweisen. Wären sie tatsächlich so wirksam, wie man uns glauben machen will, dürften Depressionen in unserer Gesellschaft mittlerweile kaum noch eine Rolle spielen. Aber trotz des ständig steigenden Konsums dieser Mittel hat sich an der gewaltigen Zahl stationärer Behandlungen wegen Depression nicht das Geringste geändert."

"Medikamente können ein Trauma nicht »heilen«, sondern nur die Ausdrucksformen gestörter physiologischer Prozesse lindern. Sie können dazu beitragen, Gefühle und Verhaltensweisen unter Kontrolle zu halten, aber das hat immer seinen Preis, denn sie wirken, indem sie die chemischen Systeme blockieren, die den Aktivitätsdrang, die Motivation, den Schmerz und angenehme Empfindungen regulieren."

"Berührung, das elementarste Werkzeug, das uns zur Verfügung steht, um andere Menschen zu beruhigen, darf bei den meisten therapeutischen Praktiken nicht genutzt werden.

Doch kann niemand völlig genesen, wenn er sich nicht wohl (und sicher) in seiner Haut fühlt. Deshalb empfehle ich meinen Patienten, sich auf irgendeine Form von Körperarbeit einzulassen."

"Wenn Traumatisierte sich verändern wollen, müssen sie sich ihrem inneren Erleben öffnen. Der erste Schritt auf diesem Weg besteht darin, dem eigenen Geist zu gestatten, sich auf physische Empfindungen zu fokussieren und sich deren Flüchtigkeit zu vergegenwärtigen, da sie schon auf leichte Veränderungen der Körperhaltung, des Atemmusters und des Denkens reagieren– in krassem Gegensatz zum quasi zeitlosen, ständig präsenten traumatischen Erleben."

"Achtsame Berührung und Bewegung erden Menschen und ermöglichen ihnen, Anspannungen zu entdecken, die sie seit langer Zeit festhalten und die ihnen nicht einmal mehr bewusst sind.”

"Um unsere eigene Stimme zu finden, müssen wir in unserem Körper sein– wir müssen tief atmen und zu unseren inneren Empfindungen in Kontakt treten können.

Dies ist das Gegenteil von Dissoziation, von »außerhalb des eigenen Körpers sein« und davon, sich selbst verschwinden zu lassen. Und es ist das Gegenteil von Depression, von zusammengesunkenem Sitzen vor einem Bildschirm, der uns passive Unterhaltung liefert. Handlungsfähigkeit beinhaltet, dass wir in der Lage sind, unseren Körper zu nutzen, um unseren Platz im Leben einzunehmen."

Ich war in der Hölle und fand das Paradies in mir

Maksim Klasanovic schildert seine eindrucksvolle Transformation während einer über achtjährigen Haft in Thailands härtestem Gefängnis. Durch Meditation und Yoga gelingt es ihm, inneren Frieden zu finden und sich weiterzuentwickeln. Ich habe seine innere Reise mit Begeisterung gelesen.

"Wir waren abgehobene, überhebliche und arrogante Knochen. Wir hatten andere danach beurteilt, woher sie kamen oder wie viel Geld sie besaßen. Für mich hatte es bessere und schlechtere Menschen gegeben– ob Schwule oder Ausländer, Arme oder Reiche. Ich hatte zu allem und jedem eine Meinung gehabt– aber selten eine gute. Ich hatte über jeden hergezogen und mich für etwas Besseres gehalten. Erst als klar war, dass ich aus dem Knast so schnell nicht wieder rauskommen würde, fing ich an, meine Lebenshaltung zu hinterfragen…"

"Die meisten von ihnen litten eigentlich permanent unter etwas ganz anderem als das, worüber sie sprachen. Sie waren einsam. Andere erzählten ihre eigene Version ihrer Geschichte immer und immer wieder, damit sie sich selbst noch leiden konnten. Aber eigentlich fühlten sie sich zutiefst schuldig und schämten sich. Oder es war genau umgekehrt: Vorhandene Portionen Hoffnung und Zuversicht blieben unter einer dicken Schicht Selbstzweifeln und fehlendem Selbstbewusstsein begraben. All diese Dinge lagen in ihnen verborgen und manchmal wussten sie nicht einmal selbst etwas davon. Dann sagte ich ihnen extra das, was ich in ihnen spürte, damit sie es selbst auch spürten."

"Ich war jetzt Bibliothekar, Chef der Security, Leiter eines Fitness- Studios, Prediger, spiritueller Lehrer, trainierte eine Yoga- Klasse, war Übersetzer für eingehende Briefe an ausländische Gefangene und seit meinen Fernsehabenden mit den Kommandos auch so etwas wie der Anchorman der Daily Bombat News. Die Jobs wurden nicht weniger– dafür aber immerhin die Jahre, die ich noch abzusitzen hatte. "


Was Coaching für mich ist

Coaching ist für mich ein Raum der Begegnung – ein Ort, an dem zwei Menschen digital oder in Präsenz zusammenkommen, mit dem Fokus auf das Anliegen einer Person.

Der Coach fungiert dabei nicht nur als Zuhörer und Fragender.
Dieser kann auch Spiegel, Resonanzkörper, Impulsgeber oder Irritationsinstanz sein.

Dies geschieht über das Einbringen von u.a. Bildern, Metaphern, Vergleichen, Geschichten sowie körperliche Beobachtungen und Resonanzen in das Gespräch. Und die beleuchten mitunter, was noch nicht gesagt oder gefühlt wurde.

All das wird als Geschenk, als Möglichkeit angeboten, damit die suchende Person ihre eigenen Antworten finden kann – einen nächsten Schritt, eine neue Perspektive, eine Erkenntnis. Und wo es Tipps & Tricks gibt, gebe ich diese gerne.

Der Coaching Prozess ist ein strukturierter und improvisierter Tanz aus achtsamen Zuhören und Fragen, Fühlen, Worten, Stille und Überraschung.

Fühlen statt Verdrängen: Wie Somatic Coaching dir helfen kann

Foto von Joseph Frank auf Unsplash

Wir sind wir oft darauf trainiert, unangenehme Gefühle zu vermeiden. Doch was wäre, wenn genau diese Gefühle ein Schlüssel zur Veränderung und inneren Freiheit wären?

In meinem körperorientierten Coaching unterstütze ich dich nicht nur dabei, neue Gedankenmuster zu entwickeln, sondern auch, dich mit deinen sogenannten „unangenehmen Gefühlen“ auseinanderzusetzen. Gefühle wie Trauer, Wut, Scham oder Angst – oft empfinden wir sie als störend und versuchen, sie zu verdrängen. Doch der Weg zu einem erfüllten Leben führt nicht über das Vermeiden, sondern über das bewusste Spüren.

Viele von uns haben nie gelernt, diese Gefühle wirklich wahrzunehmen, sie anzunehmen und schließlich loszulassen. Stattdessen greifen wir zu Ablenkungen, um das Unwohlsein zu überdecken: stundenlanges Fernsehen, zielloses Scrollen im Internet, übermäßiger Sport, zwanghafter Konsum oder andere Fluchtstrategien. Diese Methoden verschaffen kurzfristig Erleichterung, doch langfristig bleiben die zugrunde liegenden Themen ungelöst.

Wirklich frei zu werden bedeutet, dass nichts mehr „sein muss“. Es bedeutet, die Freiheit zu erlangen, zu wählen: neue Denk- und Fühlmuster zu entdecken und dich nicht länger von alten, einengenden Mustern bestimmen zu lassen.

In meinen Sessions begleite ich dich dabei, wieder in Kontakt mit dir selbst zu kommen – deinem Körper, deinen Gefühlen und deiner inneren Stärke. Es ist ein Prozess, der Raum schafft für Akzeptanz, echte Veränderung — zum Beispiel mehr Leichtigkeit, Präsenz, Ruhe oder Klarheit.

Das Verunsicherungsbuch

Dieses Buch von Klaus Eidenschink kann ich sehr empfehlen.
Es ist: verständlich, tiefsinnig und auf den Punkt.
Hier einige Zitate aus diesem Buch für Coaches und andere Mutige:

"Grob geschätzt kamen 85 % meiner Coaching-und Therapieklienten in den letzten 30 Jahren auch deshalb zu mir, um sich unangenehmer Gefühle zu entledigen. Was sollte nicht alles verschwinden: Ängste, Schuldgefühle, Unsicherheit, Scham, Eifersucht, Trauer, Neid. Groll, Ärger, Wut, Verzweiflung, Grauen, Grausamkeit, Ohnmacht, Leere u.a.m.!"

"Unsere ganze Kultur ist so auf Zielereichung ausgerichtet, dass alle inneren Motive verdächtig und unerwünscht sind, die sich gegen Vorstellungen richten, die scheinbar gute Ziele anstreben. Ängste, Schuld umd Scham gelten als hinderlich, als lästig, als Ballast, nicht als Information über innere Konflikte."

"Helfen zu wollen ist paradoxerweise etwas, was dem Coaching schadet.
Denn es beinhaltet die Botschaft:

>> Fühle du, Klient, dich besser, damit ich, Coach, das Gefühl habe, wirksam zu sein <<

Sich dem Leid und Schmerz des anderen zuzuwenden, um ihm die Erfahrung zu ermöglichen, dass er sich spüren darf, ohne das er dem Gegenüber zu Last fällt oder es ihn unter Druck setzt, ist essentiell.

Denn die schädigende Grunderfahrung vieler Menschen ist, dass sie mit ihrer Bedürftigkeit und ihrem Leid den zentralen Bezugspersonen zu anstrengend waren oder diese sofort das Gefühl hatten, etwas tun zu müssen. Welcher Mensch will schon eine Belastung sein, nur weil er da ist, und etwas Schmerzliches fühlt?"

"Wer Altes nicht wiederholen will, muss das gespeicherte Unglück anschauen lernen."

"Sicherheit lässt sich nicht importieren. Sie muss innerlich wachsen. Man kann nicht die Erfahrung anderer in sich hineinkopieren."

"Da kein System die Zukunft kennt, sind Loslassen-Können und Offenhalten-Können von Möglichkeiten so entscheidend."

"So braucht es nicht die Mitte, sondern es braucht Flexibilität, Regulationsfähigkeit, Frustrationskompetenz und Enttäuschungsbereitschaft."

"Ich werbe für eine Form des Denkens, welche nicht auf Rechthaben, sondern auf Erkunden und Infragestellen setzt. Dann werden alle Einsichten fragiler und gleichzeitig sicherer in ihrer Unsicherheit."

Ein fantastisches Buch aus meiner Sicht.
Als Ergänzung sei bemerkt:

Somatic Coaching kann dir sehr helfen, alte Denk-und Fühlmuster ganz konkret loszulassen und hilfreichere zu etablieren.

Wesentliche Qualitäten für effektives Coaching

„Das Fehlen der Lösung ist kein Problem.“

Dieses Post-it auf einer Coaching Konferenz hat mich inspiriert – und erinnert mich daran, wie sehr wir Coaches manchmal das Gefühl haben, eine Lösung anbieten zu müssen. Schließlich hat der Klient ja für unsere Unterstützung bezahlt. Doch was, wenn die wahre Hilfe nicht in der schnellen Lösung liegt, sondern im Zulassen der Ungewissheit und im Innehalten?

Sich als Coach bewusst zu machen, dass es nicht die eigene Aufgabe ist, eine fertige Lösung von außen zu präsentieren, ist wichtig. Und vor allem: sich das innerlich und äußerlich zu erlauben. Denn oft ist es genau dieses „Nicht-Wissen“, das den Raum für echte Veränderung eröffnet. Gerade in einer Welt, die überflutet ist von schnellen „Tipps, Tricks und Hacks“ und Marketingslogans wie „7 Schritte zum garantiert erfolgreichen Leben“.

Doch genau hier liegt für mich die Essenz des Coachings:

Es geht nicht darum, sofort eine Lösung anzubieten, sondern den Klienten zu begleiten, das Problem und die zugrunde liegenden Gefühle zu entdecken und anzuerkennen. Gefühle, die oft verdrängt oder nicht einmal bewusst wahrgenommen werden, weil sie unangenehm oder unbequem sind.

Coaching geht über das Lösen von Problemen hinaus. Sondern es geht darum, einen Beziehungsraum zu erschaffen und sicher zu halten, in dem der Klient sich gesehen, gehört und verstanden fühlt. In dem auch die Ambivalenz, die Unklarheit und die Unsicherheit Platz hat.

In diesem Raum darf alles sein, was besonders im körperorientierten, somatischen Coaching, wichtig ist.

Wir Coaches sind da, um zu begleiten, nicht um vorzugeben, wie es weitergeht. Wir müssen bereit sein, Ambivalenz auszuhalten – die Stille zu ertragen und auch die „negativen“ Gefühle unserer Klienten nicht wegzuwischen oder zu bewerten.

Coaches dürfen nicht „zu nett“ sein oder eine feste Agenda haben. Sie dürfen nicht in die Falle tappen, glauben zu wissen, was der Klient braucht. Stattdessen sollten sie den Raum schaffen, in dem der Klient selbst die Antworten finden kann, ohne Druck und ohne das Gefühl, „richtig“ oder „schnell“ handeln zu müssen.

Erst wenn wir diese Tiefe zulassen, erst wenn wir uns gemeinsam mit dem Klienten auf die Reise in das Ungewisse und in das „Noch-Nicht-Wissen“ begeben, wird Coaching wirklich wirksam. Hier entsteht echtes Wachstum – jenseits von schnellen Lösungen.

Ich fühle, also bin ich

Sentio, ergo sum“
Ich fühle, also bin ich.

In unserer kopfigen, bildschirmlastigen Welt wird das Denken gerne überbetont und dabei gerne mal vergessen: Unser Sein wird auch durch unser Fühlen bestimmt.

René Descartes prägte mit „Cogito, ergo sum“ (Ich denke, also bin ich) eine Weltanschauung, die uns oft von unserem Körper trennt und das Gefühl als sekundär betrachtet. Auch ich selber bestand jahrelang nur aus einem "Kopf".

In Zeiten von Stress, Überforderung und dem ständigen Druck, produktiv sein zu müssen, neigen wir dazu, unseren Körper als Maschine zu betrachten – ein Werkzeug, das funktionieren muss. Doch das führt oft zu Ignoranz gegenüber den Signalen, die unser Körper uns sendet:

Verspannungen, Schmerzen und emotionale Blockaden sind nicht einfach nur körperliche Probleme, sondern können auch Reaktionen auf unsere stressigen Gedanken und nicht wirklich durchgefühlten Emotionen sein.

Körperarbeit hilft uns, diese Blockaden zu lösen, indem sie den Zugang zu unseren "negativen" Emotionen ermöglicht. Wenn wir uns erlauben, diese Gefühle zu spüren und durchzulassen, erfahren wir tiefe Heilung, Entspannung und Transformation. Es ist dieser Prozess des Fühlens, der uns zurück zu unserem Selbst führt.

Durch die achtsame Arbeit mit dem Körper – mit Atemtechniken, Berührung und Bewegung können wir tiefere Ebenen von uns erreichen, wo Worte und Denken nicht hinkommen. Klingt esoterisch - ist aber sehr bodenständig und business relevant.

Denn wenn wir in der Lage sind, die Signale unseres Körpers zu erkennen, können wir Stress resilienter bewältigen, bessere Entscheidungen treffen und klarer führen.

Auch im Privatleben kann die Praxis der Körperarbeit tiefgreifende Veränderungen bewirken. Beziehungen werden durch das Verständnis unserer eigenen emotionalen und körperlichen Bedürfnisse vertieft.

Wir lernen, empathischer mit uns selbst und anderen umzugehen und unser Leben besser zu leben. Mit allen Höhen und Tiefen.

Der Interpretationsraum im Design Thinking

Im Design Thinking sind wir an den Problem- und den Lösungsraum gewöhnt.
Für den Raum dazwischen scheint es noch keinen richtigen Namen zu geben.

Ich möchte gerne den Namen Interpretationsraum vorschlagen.
Der Begriff verdeutlicht, dass es einen Raum und eine Zeit geben darf, in der wir uns gegenseitig erlauben können, zu diskutieren, zu unterscheiden und zu konvergieren.

Es ist ein Bereich, in dem wir unsere Beobachtungen mit unserem Fachwissen und unserer Intuition kombinieren, um Muster zu erkennen, Schlussfolgerungen zu ziehen und Entscheidungen zu treffen.

Wir können uns frei fühlen, verschiedene POVs (Point of Views) zu entwickeln.
Denn lasst uns nicht vergessen:
Es ist die Art und Weise, wie WIR das Problem betrachten,
dass uns anders in den Lösungsraum bewegen lässt.

Ps:

Diese Zeichnung zeigt den Double Diamond mit dem Interpretationsraum in blau.

Bild: Hello Presence

Was haben Comedy und Coaching gemeinsam?

Auf den ersten Blick mögen Coaching und Comedy wie polare Gegensätze erscheinen.
Das eine konzentriert sich auf Befähigung und Wachstum, die andere auf Lachen und Unterhaltung. Aber sie haben einiges miteinander gemeinsam:


1. Eine andere Perspektive einnehmen

Denk an einen cleveren Witz eines Komikers über das tägliche Leben. Sie drehen die Dinge um und lassen uns auf unerwartete Perspektiven und Gedanken kommen. In ähnlicher Weise wird ein guter Coach helfen, deine Perspektive auf ein Problem zu ändern und neue Blickwinkel zu entdecken, die du vielleicht übersehen hast. Dieser "Aha!"-Moment kann sowohl befreiend als auch, ja, sogar komisch sein.

2. Die Kraft des Geschichtenerzählens

Sowohl Comedians als auch Coaches sind oft Meister im Erzählen von Geschichten.
Ob durch Witze, persönliche Anekdoten oder Körpersprache, sie schaffen es, eine Verbindung zu ihrem Publikum herzustellen, indem sie ihre Botschaft glaubwürdig und kraftvoll vermitteln.
Dadurch können sie ihre Botschaft wirkungsvoll vermitteln.

3. Verletzlichkeit führt zu Vertrauen

Denk an deinen Lieblingscomedian – diejenigen, die ihre eigenen Unsicherheiten und Schwierigkeiten teilen werden sympathischer, oder?

Coaches, die nicht so tun als seien sie perfekte Menschen oder sogar Gurus, bauen mehr Vertrauen zu ihren Klienten auf und der Klient kann spüren:

Ich bin damit nicht allein.
Es geht oder ging auch anderen Menschen so.

4. Gemeinsames Lachen

Hast du schon einmal so sehr gelacht, dass deine Sorgen sich plötzlich aufgelöst haben?
Wenn Comedians als auch Coaches es schaffen, den Humor in den miesen, nervigen und traurigen Situationen des Lebens zu sehen, ist das vielleicht genau der Moment des Loslassens, der Erlösung oder DIE Lösung.

Denn viele Dinge können wir nunmal nicht ändern. Wir müssen akzeptieren, was Fakt ist.
Und damit auch unsere Erwartungen der Realität anpassen. Schön, dass wir Humor haben um damit umzugehen.

Kleine Fallgeschichten aus dem Business Coaching

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Grenzen setzen

"Ich bin ein harmonischer Mensch. Aber ich möchte mich mehr trauen, schwierige Dinge anzusprechen und Grenzen zu setzen."

Ein Klassiker.
Gerade bei frischen Führungskräften.

Im Coaching habe ich die Klientin überlegen lassen:
Was kann ich gewinnen, wenn ich besser Grenzen ziehe?

- Ich habe weniger Arbeit (Klarheit und Standardisierung)
- Es gibt weniger Konflikte im Team
- In meiner Freizeit kann ich wirklich abschalten
- Ich gewinne mehr Respekt
- Das Vertrauen in mich steigt

Nachdem der Klientin das klargeworden war, hat sie auf- und ausgeatmet.
Nur heißt verstanden noch lange nicht getan.

Deshalb habe ich mit ihr Mini-Rollenspiele durchgespielt, damit ihre Körpersprache auch das klar unterstützt, was sie sagen möchte, UND sie trotzdem das empathische Wesen bleibt, das sie ist.

Aus dem Coaching nahm sie vor allem zwei Sachen mit:

Erstens: Mit kleinen Dingen anfangen, um Grenzen zu setzen.
Zweitens: Üben, um ihre Botschaft klar und ruhig rüberzubringen.

Wie sieht gute Führung aus?

Eine große Frage, viele mögliche Antworten.
Für meinen Klienten, eine Führungskraft aus dem Vertrieb, ist Dankbarkeit ein Teil von Führung.

Mittlerweile bedankt er sich fast täglich bei seinen Mitarbeitenden mit:
"Vielen Dank für deinen Einsatz."
Früher hätte er gesagt:
"Vielen Dank für deinen Umsatz."

Diese Demut finde ich wunderbar.
Denn wenn Mitarbeiter keinen Einsatz mehr zeigen – oder sogar schon innerlich gekündigt haben – dann gibt es nicht mehr viel zu führen.

Führungs- statt Verwaltungskraft.

Metaphern im Führungskräftecoaching

Ein dickes Brett bohren oder gemeinsam an einem Strang ziehen?
Ein erfahrener Manager und ITler stand vor der Entscheidung: Weiter in der Firma oder etwas anderes machen?

Wenn die Klienten Metaphern verwenden, dann ist es ratsam, wenn man diese wahrnimmt und darauf eingeht. Denn oft ist es den Klienten gar nicht bewusst, wie viel verdichtetes, subjektives Wissen darin steckt.

Der Coach sollte die Metaphern ernst als auch leicht nehmen. Sodass der Klient diese Metaphern erkunden, interpretieren und damit vielleicht sogar "spielen" kann. Dadurch bekommt der Klient jenseits der Fakten ein Gefühl dafür, wohin es für ihn beruflich gehen kann.

Empowerment

Eine Führungskraft brachte im Coaching das Thema Empowerment mit.

Das Feedback der Mitarbeitenden: Die Fragen der Teammitglieder hat die Führungskraft (FK) sehr oft und schnell beantwortet, aber es gab zu wenig Raum zum selber Ausprobieren - was sich durch das Sabbatical der FK auf einmal radikal änderte.

Nun überlegte mein Klient, was dieser nach der Rückkehr anders machen könne.

Das Dilemma:
Einerseits soll die FK führen und z.B. Fragen beantworten, aber auch Raum für Entfaltung geben und nicht alles "vorkauen".

Um da herauszukommen, empfahl ich der Führungskraft folgende Fragen für die Mitarbeitenden:

Möchtest du eine schnelle Antwort oder selber nachdenken?
Oder weniger provokativ formuliert:
Möchtest du es jetzt schnell wissen oder lieber selbst herausfinden?

So lässt man größtmögliche Entscheidungsfreiheit für die Mitarbeitenden und erfüllt gleichzeitig seinen Job als Führungskraft. Dabei erhöht sich die Reflexionskompetenz der Mitarbeitenden als auch die situativ angemessene Führung

Anti Burn Out Songs

Anti-Burnout-Songs sind Lieder, die dazu beitragen, Stress und Anspannung abzubauen und das Wohlbefinden zu steigern. Sie können helfen, sich zu entspannen, den Geist zu beruhigen und die Stimmung zu heben.

Einige Anti-Burnout-Songs haben eine beruhigende Wirkung durch ihre sanfte Musik und ruhige Lyrics. Sie können helfen, den Geist von belastenden Gedanken und Sorgen zu befreien und die Aufmerksamkeit auf positive Gedanken und Gefühle zu lenken.

Andere Anti-Burnout-Songs haben eine motivierende Wirkung durch ihre energiegeladenen Rhythmen und positiven Lyrics. Sie können helfen, die Energie und die Leidenschaft wiederzufinden, um Herausforderungen zu bewältigen und Ziele zu erreichen.

Einige bekannte Anti-Burnout-Songs sind zum Beispiel "Weightless" von Marconi Union, "Someone Like You" von Adele oder "What a Wonderful World" von Louis Armstrong.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Wahl der Anti-Burnout-Songs individuell ist und von den persönlichen Geschmäcken und Bedürfnissen abhängt. Es empfiehlt sich daher, verschiedene Arten von Musik auszuprobieren, um herauszufinden, welche am besten zur eigenen Stimmung und Situation passt.

Ein weiteres wichtiges Element beim Einsatz von Anti-Burnout-Songs ist die regelmäßige Anwendung. Indem man sich täglich ein paar Minuten Zeit nimmt, um sich auf die Musik einzulassen und die Wirkung auf Körper und Geist zu spüren, kann man langfristig Stress abbauen und das Wohlbefinden steigern.

In der heutigen Zeit, in der das Stresslevel hoch sein kann, sind Anti-Burnout-Songs eine wertvolle Ressource, um sich zu entspannen und die eigene Stimmung aufzuhellen. Sie können helfen, Stress abzubauen und die Herzfrequenz zu verlangsamen, was letztendlich dazu beitragen kann, das Burnout-Risiko zu verringern. Es lohnt sich, eine Playlist mit Anti-Burnout-Songs zusammenzustellen.

Klicken Sie unten auf den Button, um auf die Anti Burnout Songs zuzugreifen (Spotify Player):

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Der Autor dieses Blogs wollte lieber Songs hören.

5 Tipps gegen die Prokrastination

Nicht in der richtigen Stimmung für die wichtigen Aufgaben? Morgen ist auch noch ein Tag und „Das kann noch warten“? Die meisten Menschen schieben mehr oder weniger auf. Hier meine Tipps, die mir helfen, weniger aufzuschieben.

1. Fange irgendwo an

Wenn du verloren bist in to dos“, kein Überblick mehr hast, dann kann es natürlich helfen erstmal einen Überblick zu gewinnen und deine Aufgaben zu sortieren. Solltest du dadurch jedoch immer
die Motivation verlieren, ist mein Tipp: Fange irgendwo an. Du wirst am Ende des Tages stolzer auf dich sein, einige kleine Dinge erledigt zu haben, als eine große Sache endlos verdrängt zu haben.

Es ist besser, unvollkommen anzupacken,
als perfekt zu zögern.
— Thomas Alva Edison

2. Verabrede dich

Aufgaben verlieren ihren Schrecken, wenn man sie öffentlich(er) macht. Damit meine ich nicht, sie auf Instagram zu posten. Sondern zum Beispiel bei “Working Out Loud” mitzumachen oder einen Termin mit Kollegen zu fokussiertem Arbeiten zu machen.


1. Ihr tauscht euch aus, was eure jeweiligen Arbeitsziele sind für das Treffen
2. fokussiertes Arbeiten in Präsenz oder virtuell
3. kurze Austauschrunde am Ende eurer Worksession



3. Finde deine goldenen Stunden

Wann kannst du richtig gut arbeiten? Bist du eine Lerche oder ein Eule? Drehst du abends richtig auf oder springst du morgens aus dem Bett und willst arbeiten?

Dann probiere es, genau diese Zeitslots freizuhalten für ablenkungsfreies, produktives Arbeiten.
Keine Meetings, Kein Social Media. Flugmodus an.


4. Momentum aufbauen

Wenn die Aufgaben so groß erscheinen, stelle dir diese Frage: Was ist die kleinste Sache, die ich tun kann? Wenn du dann „drin“ bist in der Aufgabe, hast du wahrscheinlich die negativen Gedanken vergessen und kannst dich konzentrieren auf die Aufgaben vor dir. Du bist im Hier und Jetzt und hast Momentum durch das Tun kreiert.


5. Mach dir deine Gedanken und Gefühle klar hinter dem Aufschieben

Schreibe dir auf, was dich eigentlich stresst. Ist es die Aufgabe an sich, die Unklarheit der Entscheidung oder die Konsequenzen aus der Aufgabe? Manchmal hilft schon die Bewusstheit darüber, was man mit der Aufgabe verknüpft.

Falls die Prokrastination ernster wird und länger andauert, ist es ratsam, sich Hilfe zu suchen, zum Beispiel bei Selbsthilfegruppen, Therapeuten oder Coaches.