Dankbarkeit

Was ich auf meiner Workation gelernt habe

Kein KI Bild. Sondern noch von Hand fotografiert.

1. Muse over News

Mal wieder richtig lesen. Kein endloses Rumscrollen, kein ständiges Aktualisieren der News, um die nächste Hiobsbotschaft zu konsumieren. Stattdessen: Das berühmte "gute" Buch zur Hand nehmen – und davon gleich mehrere.

Ob Fachbuch oder Fiktion – ich merke, wie meine halben ADHS-Symptome verschwinden. Mein Geist wird ruhiger, fokussierter, klarer. Statt von einem schnellen Info-Snack zum nächsten zu springen, tauche ich tief in Geschichten ein, lerne Neues, denke nach. Lesen ist wie Detox für mein Gehirn.

2. Bewusst ist mehr

Vielleicht ist es das Alter. Vielleicht ist es die höhere Achtsamkeit in meinem Leben. Aber FOMO war einmal. Nicht alles erleben müssen, nicht alles mitnehmen, nichts mehr auf Kante nähen oder kurzfristigen Dopamin-Ausschüttungen hinterherlaufen.

Stattdessen: bewusstere Entscheidungen. Weniger, aber mit mehr Tiefe.
Gezieltes auswählen, sich auf etwas freuen, wirklich eintauchen, statt mit dem Kopf schon wieder bei der nächsten Sache zu sein.

Vorfreude ist Teil des Erlebens – ein unterschätztes Konzept in einer Zeit, in der alles sofort verfügbar ist.

3. Sport macht (danach) Spaß.

Eine Sportroutine fällt mir schwer. Aber ich beginne, mich auf das Gefühl danach zu freuen. Fix und fertig sein, den Körper spüren, besser schlafen, dieses wohlige Kribbeln nach einer intensiven Session.

Und ja, die Nebeneffekte: Vom One-Pack zum Two-Pack upgraden.
Ich bin dran.

4. Danke, Tanke.

Dankbarkeit ist eine Praxis. Keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Entscheidung. Die vielen kleinen Dinge, die gut laufen, auch mal schätzen – statt immer nur auf das zu schauen, was fehlt oder besser sein könnte.

Zum Beispiel: Ich bin heute Morgen aufgewacht. Das Wasser kommt aus dem Hahn. Ich habe ein Dach über dem Kopf. Das sind keine kleinen Dinge, sondern fundamentale Geschenke.

Und es hilft, das aufzuschreiben.
Was war heute gut?
Wofür bin ich dankbar?
Wer hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert?

Tipp: Kostenlose Apps wie Presently eignen sich perfekt zum Dokumentieren. Oder einfach ein kleines Notizbuch. Hauptsache, es wird zur Gewohn- und Gelebtheit.

5 digitale Tools für optimalen Fokus

Momentum Dash Fokus

5 digitale Tools für optimalen Fokus

Es gibt tausende Tools im Intenet und die Auswahl kann schwer fallen. Deshalb hier meine getesteten, kostenlosen Tools, die dich in deiner täglichen Arbeit fokussierter machen.

Durch die Corona Krise war auch ich mehr am Rechner und habe gemerkt, dass ich mich gut verlieren kann in den Weiten des Internets. Also fragte ich mich: Welche digitalen Tools helfen mir, mich nicht (oder weniger) abzulenken? Diese 5 Tools möchte ich dir gerne vorstellen:

Disclaimer:
Als Tools sind kostenlos - manche bieten in der Bezahlversion noch mehr Funktionen an. Mit den Verlinkungen verdiene ich kein Geld und einige Links funktionieren als Erweiterungen (Extensions) zu deinem Browser. Extensionen machen generell das Interneterlebnis angenehmer und schneller - ich habe zum Mozilla Firefox Browser verlinkt, da ich diesen gerne nutze.

1. Den Browser-Überblick behalten - OneTab

Neulich hatte ich über 350 Tabs offen. Mein Rechner ist zum Glück (im Nachhinein betrachtet) temporär in die Knie gegangen. Und ich habe mir erlaubt, mal wieder eine Pause zu machen ;)

OneTab schafft es nach Eigenaussage bis zu 95 % Arbeitsspeicher zu sparen, indem nach einem Klick alle deine Tabs in eine Liste umgewandelt werden - sichtbar in einem Tab. Mir bringt das Fokus auf den Tab der gerade wirklich wichtig ist - und nicht das Youtube Video “das man noch mal schnell sehen wollte”. Gleichzeitig geht nichts verloren.

2. Notizen organisieren - Google Keep

Mir persönlich gefällt Google Keep sehr gut. Cleanes Design, unkompliziert und wirklich praktisch, um sich Notizen zu machen als App und im Browser: der digitale Einkaufszettel zum Teilen, die nächste Businessidee.. Um die Ordnung zu halten, ist das Vergeben von Labels sehr hilfreich (Einkaufen / Ideen) sowie das Nutzen unterschiedlicher Farben für die Post-its.

3. Dein kontinuierlicher Fokus - Momentum

Dieses Tool mag ich, weil es eine kontinuierliche Fokussierung auf eine simple Art ermöglicht. Wenn du einen neuen Tab startest (Vorsicht, Ablenkung) kommt der Momentum Screen mit einem schönen Foto, einer Begrüßung und der gut sichtbaren Frage:

What is your main focus for today?

Deine Antwort kannst du eintippen und jedes Mal, wenn du einen weiteren Tab öffnest, siehst du wieder deine Antwort für diesen Tag. Well done, Momentum Dash.

4. Müsste man mal lesen - Pocket

Pocket finde ich großartig um zu einen spannenden Artikel, den ich jetzt nicht lesen kann für später in einer schönen Form aufzubewahren. Das Ganze kommt als kostenlose, aufgeräumte App daher sowie als Brower Extension, sodass man mit einem Klick den Artikel speichert. Noch eine Label dran. Zack, fertig.

5. Dankbarkeitsübung - Presently

Die positive Psychologie hat wissenschaftlich belegt, dass regelmäßige Dankbarkeitsrituale das psychische Wohlbefinden verbessert.. Eine App, die mir da besonders gut gefällt ist Presently , da sie straightforward ist und nicht noch 125 andere ‘Funktionen’ bietet. (Bisher nur im Google Play Store).

Ich hoffe, du hast eine gute, fokussierte Zeit.